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Gemeinde Plasselb

Feuer im Freien -- Bitte merken Sie sich

Feuer im Freien: gute Luft geht uns alle an

Sehr geehrte Damen und Herren

Jedes Jahr im Herbst beobachten wir eine Zunahme der Verbrennung von Abfällen im Freien. Es ist jedoch wichtig, daran zu erinnern, dass diese Praxis in Wäldern, Feldern und Gärten gesetzlich verboten ist.

Nur kleine Mengen von pflanzlichen Abfällen aus Wäldern, Feldern und Gärten dürfen verbrannt werden, vorausgesetzt, sie sind so trocken, dass sie keinen Rauch verursachen. Solche Feuer sind jedoch oft unnötig und ihre Emissionen belasten Mensch und Umwelt. Einerseits tragen sie wesentlich zur Belastung mit Feinstaub (PM10 und PM2.5) bei, der Atemwegserkrankungen und Lungenkrankheiten verursacht, und ausserdem belasten diese Emissionen Boden und Wasser. Auf der anderen Seite verursachen sie häufig Belästigungen für die Bevölkerung.

Für wenige, besondere Situationen sind Ausnahmen erlaubt:

  • Das Amt für Wald und Natur kann Bewilligungen erteilen für das Verbrennen von Waldabfällen unter sehr strikten Bedingungen;

  • Der Pflanzenschutzdienst von Grangeneuve kann das Verbrennen von Pflanzen bei phytosanitärischen Problemen anordnen.

Die Entsorgung von pflanzlichen Abfällen soll prioritär mittels einer Verwertung durch Verrottung oder Kompostierung geschehen. Es kann ebenfalls eine energetische Verwertung in Frage kommen. In beiden Fällen kommt den Gemeinden eine wichtige Rolle zu.

 

Wir sind zuständig für:

  • die Information;

  • die Organisation der Separatsammlung verwertbarer Abfälle;

  • die Überwachung der Einhaltung von Verboten.

 

Die Gemeinde hat auch Möglichkeit Feuer im Freien an bestimmten Orten oder zu bestimmten Zeiten einzuschränken oder zu verbieten, wenn übermässige Immissionen zu befürchten sind.

 

Aus diesem Grund bitten wir Sie, folgende Richtlinien zu beachten:

 

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Wir danken Ihnen im Voraus für Ihren Einsatz für den Schutz unserer Umwelt.

 



Datum der Neuigkeit 3. Nov. 2020