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Gemeinde Plasselb

Ersatzwahl in den Gemeinderat

Da am 13. August 2018 bis um 12:00 Uhr keine Kandidatenliste abgegeben wurde, findet am 23.09.2018 eine Ersatzwahl ohne Einreichung von Listen statt. (siehe Unten)

 

Freundliche Grüsse

Die Gemeindeverwaltung

 

 

Gesetz über die Ausübung der politischen Rechte (PRG) vom 06.04.2001 (Fassung in Kraft getreten am 01.07.2016)

 

Art. 98

Grundsatz

1 Wurde keine Liste eingereicht, so können die Stimmberechtigten für jede wählbare Person stimmen.

 

Art. 99

Erster Wahlgang

1 Im ersten Wahlgang werden alle wählbaren Personen für gewählt erklärt, die das absolute Mehr der gültigen Listen erreicht haben, wobei die Enthaltungen und die leeren Listen nicht gezählt werden.

2 Die Personen, die das absolute Mehr erreicht haben, werden unverzüglich informiert:

a)

von der Staatskanzlei bei den Ständerats- und Staatsratswahlen sowie der Wahl des Oberamtmanns;

b)

vom Wahlbüro bei den Gemeinderatswahlen.

 

       

3 Die Personen, die das absolute Mehr erreicht haben, müssen bis spätestens an dem auf den Urnengang folgenden Mittwoch um 12 Uhr erklären, ob sie die Wahl annehmen. Bleibt die Erklärung aus, so gilt die Wahl als abgelehnt.

4 Das Wahlbüro streicht die Namen der Personen, die die Wahl ablehnen, und der nicht wählbaren Personen.

5 Wenn mehr Personen das absolute Mehr erreicht haben und die Wahl annehmen, als Personen zu wählen sind, so werden nach Massgabe der zu besetzenden Sitze diejenigen Personen mit den wenigsten Stimmen nicht berücksichtigt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los, das in Anwesenheit der Betroffenen gezogen wird:

a)

von der Staatskanzlerin oder vom Staatskanzler bei den Ständerats- und Staatsratswahlen sowie bei der Wahl der Oberamtmänner;

b)

vom Oberamtmann bei den Gemeinderatswahlen.

 

Art. 100

Zweiter Wahlgang – Zeitpunkt des Urnengangs und zulässige Kandidaturen

1 Verbleiben nach dem ersten Wahlgang noch freie Sitze, so wird ein zweiter Wahlgang durchgeführt, der grundsätzlich 21 Tage nach dem ersten Wahlgang stattfindet.

2 Am zweiten Wahlgang können die im ersten Wahlgang nicht gewählten Personen teilnehmen, wobei ihre Zahl die doppelte Zahl der noch zu besetzenden Sitze nicht überschreiten darf. Auf Antrag der Behörde müssen sie ihre Teilnahme am zweiten Wahlgang bis spätestens am Freitag der dritten Woche vor dem Wahltag um 12 Uhr bestätigen:

a)

bei der Staatskanzlei für die Ständerats- und Staatsratswahlen;

 

b)

beim Oberamt für die Wahl des Oberamtmanns;

 

c)

bei der Gemeindeschreiberei für die Gemeinderatswahlen.

         

3 Ziehen sich die Personen, die zum zweiten Wahlgang zugelassen sind, zurück, so können die Personen, die weniger Stimmen erzielt haben, nach Massgabe der erreichten Stimmenzahl an ihre Stelle treten.

4 Ist die Zahl der Kandidatinnen und Kandidaten im zweiten Wahlgang gleich gross oder kleiner als die Zahl der verbleibenden Sitze, so werden alle Kandidatinnen und Kandidaten ohne Urnengang für gewählt erklärt.

5 Verbleiben noch freie Sitze, so wird die Einberufung der Stimmberechtigten für einen zweiten Wahlgang aufrechterhalten, der ohne Einreichung von Listen stattfindet.

 

Art. 101

Zweiter Wahlgang – Ermittlung der gewählten Personen

1 Im zweiten Wahlgang wird für gewählt erklärt, wer am meisten Stimmen erzielt hat (relatives Mehr).

2 Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los, das in Anwesenheit der Betroffenen von der Staatskanzlerin oder vom Staatskanzler, bei Gemeinderatswahlen vom Oberamtmann gezogen wird.

 



Datum der Neuigkeit 13. Aug. 2018